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Kunst und Corona

Liebe Kunstfreundinnen und -Freunde!

 

Diese Zeit ist nicht ganz leicht. Einschränkungen, Sorgen, Nöte - es trifft uns alle mehr oder weniger hart. 

 

Für mich hat dieses Jahr so grandios begonnen. Das neue, wunderbare Atelier und die rauschende Eröffnungsfeier. Mit Schwung sollte es weitergehen! Stattdessen fallen alle geplanten Termine, Veranstaltungen und Ausstellungen der kommenden Monate aus oder sind zumindest sehr ungewiss. 

 

Ist Kunst, die nicht gesehen wird, eigentlich Kunst? Ist eine Künstlerin ohne Ausstellungen, eine Künstlerin? Nach der gängigen Definition eher nicht, das Finanzamt oder die KSK verlangt dazu noch Einnahmen, um den Beruf "Künstlerin" als solchen anzuerkennen.

 

Aber in Zeiten von Corona ist alles anders. Doch wie soll es gehen? 

 

Mein Alltag ist kaum anders als sonst. Ich bin alleine mit meinen Gedanken und meinen Bildern. Auch die Büroarbeit will gemacht werden, Business as usual. Doch die Aussicht, in den nächsten Monaten keinerlei Möglichkeit zu haben, meine Arbeit mit kritischen oder wohlmeinenden oder begeisterten oder skeptischen oder inspirierten oder ... Betrachtern zu diskutieren, wirkt sehr erdrückend.

Zudem ist der persönliche Kontakt die Basis für Verkäufe. Auch wenn allgemein angenommen wird, Künstlerinnen lebten allein von Applaus und Bewunderung, so muss ich in dieser Hinsicht enttäuschen - für meinen Lebensunterhalt zählt am Ende doch der schnöde Mammon. (Hierzu habe ich vor einigen Jahren mal einen unterhaltsamen PechaKucha-Vortrag gehalten: "Muss Kunst brotlos sein?" ... hier ansehen >>)

 

Unsicherheit gehört zum Dasein einer Künstlerin und es liegt in der Natur derselben, sich Herausforderungen und Ausnahmesituationen pragmatisch zu stellen. So arbeite ich bereits mit Hochdruck an meinem Online-Kunst-Shop. Ich zähle auf Sie!, dass Sie davon auch Ihren Freundinnen und Kollegen erzählen werden und so der ein oder andere vielleicht ein Werk für seine vier Wände bei mir ersteht.

 

Bis der Shop online ist, kann natürlich gerne direkt mit mir Kontakt aufgenommen werden. Die Zeichnungen und Gemälde, die auf dieser Website unter Works zu sehen sind, sind in der Regel alle verkäuflich. 

 

Auch wenn das Leben momentan nicht einfach ist, so stelle ich täglich erneut fest, dass die Kunst mir unendlich viel Kraft verleiht. Sie gibt mir die Zuversicht, dass wir das durchstehen - gemeinsam und mit dem Fokus auf allem Positiven.

 

Giso Westing sagte über meine Malerei: "Die Bilder sind Ansporn für eine bessere Welt" und genau das wollen sie auch sein. 

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Zoë MacTaggart

Können Sie sich ein Leben ohne Kunst vorstellen? Nicht? Dann zeigen Sie doch Ihre Wertschätzung und unterstützen Sie meine künstlerische Arbeit: paypal.me/zoemactaggart
Ich bedanke mich für Ihre Anerkennung und freue mich, Ihnen weiterhin farbenfrohe Gedankenanstöße geben zu können. Bleiben Sie gesund!

Studio Opening im Wasserschloss

am 29.02.2020

Ein gelungenes Event mit ca. 160 Gästen. 

Ateliereröffnung im Wasserschloss Lauenau

Samstag, den 29. Februar 2020, 18 Uhr

Einladungskarte Studio Opening
Programm Ateliereröffnung Zoë MacTaggart im Wasserschloss Lauenau am 29. Februar 2020

Ateliereröffnung im Wasserschloss

Save the Date: 29. FEBRUAR 2020 | 18 UHR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 29.02.20 um 18 Uhr

 

Wasserburg Lauenau

Am Amtsgraben 6

31867 Lauenau

Adventskränzchen

MIT ANNA Eisermann & ZOË MacTaggart

Tee, Punsch und Kunst zum kleinen Preis 

 

Bringt eure Socken oder Strümpfe mit, wir bemalen sie euch!

 

am Samstag, 14. Dezember 2019

16 - 20 Uhr

 

im Atelier von Anna Eisermann

Nienburger Straße 14 a

30167 Hannover

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Skylarking

My painting 'Skylarking', private collection Simchen, Hildesheim/Germany

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Kalender 2020

Jetzt im Shop!

Titelbild des Kalenders 'Bewegte Farben'
Titelblatt des Kalenders 'Flirrende Farben'

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Feedback

Schau herein

"Farbgewaltig und vital"

Über das Werk | About the Work

Die treibende Kraft von Zoë MacTaggarts Werk ist es, Menschen mit dem unbedingten Willen zur Freiheit zu ergründen, die Vitalität einzufangen, die ihnen innewohnt und allen Widerständen trotzt. Tanz als Ausdruck von Freiheit und Geschlechtsidentitäten ist ein vorherrschendes Sujet.

 

Motive und Inspiration bezieht Zoë MacTaggart immer aus ihrem direkten Lebensumfeld, ihre Affinität zu Dancehall und zur Reggae Subkultur werden in ihren aktuellen Bildern deutlich.

 

In vielen Werken spiegeln sich auch Themen und Motive des burlesken Showtanzes wider. Bei Burlesque-Performances steht Individualität sowohl im äußeren Erscheinungsbild als auch in der Darstellung an erster Stelle. (Die weibliche) Erotik ist fester Bestandteil burlesker Darbietungen, jedoch wird sie humorvoll und (selbst-)ironisch dargestellt.

 

In ihrer Erlebniswelt bewältigen Menschen nicht nur alltägliche Anforderungen, sondern kämpfen darüber hinaus mit zugeschriebenen Geschlechterrollen, Ressentiments und Rassismus. Als weiße Europäerin hinterfragt sie feministische Positionen und Formen der kulturellen Aneignung und begeht damit in ihrer künstlerischen Arbeit bewusst eine Gratwanderung. 

 

Zoë MacTaggart genießt in ihren großformatigen und farbgewaltigen Acrylgemälden den spielerischen Umgang mit Klischees und Identitäten; Vorurteile werden augenzwinkernd entlarvt. (Schönheits-) Ideale neu inszeniert und zelebriert. Im Mittelpunkt stehen weibliche Körper, deren schwungvolle Umrisslinien den Bildern Struktur verleihen und ein Spannungsfeld mit flirrenden Farben bilden. Konkrete Formen lösen sich in abstrakte Flächen auf und verweisen auf Widersprüche. Tradierte Denkmuster und soziale Machtstrukturen geraten ins Wanken.

The driving force behind Zoë MacTaggart’s work is the wish to portray people who have an unconditional desire for freedom, and to capture their all-defying inherent vitality. In her paintings, she focuses primarily on dance as an expression of freedom and sexual identity.

 

She derives her subject-matter and inspiration directly from her surrounding life. Her love for Dancehall and the Reggae sub-culture is reflected in her latest work.

 

Many of her works also touch on the theme of Burlesque showdance. In Burlesque, the emphasis is on individuality - in appearance as well as performance. Zoë MacTaggart presents (female) eroticism, which belongs to every Burlesque performance, with humour and irony.

 

In the realm of her art people not only manage day-to-day matters, but battle with fixed role models, social resentments and racism. As a white European woman, Zoë MacTaggart tries to keep the balance between critical examination of feminist positions and forms of cultural acquisition in her artistic work, thus deliberately 'dancing on the ridge'.

 

Zoë MacTaggart enjoys dealing playfully with cliché and identities in her large canvasses bursting with splendid acrylic colour; prejudices are exposed tongue-in-cheek and (beauty) ideals are re-staged and celebrated. The focus is on the female body with its curvaceous forms which provide the structure of the composition and presents an area of conflict expressed in whirring colours. Realistic shapes turn more and more into abstract forms, highlighting contradictions. Habitual patterns of thought and social power structures begin to topple.


Installationsansicht Fancy

 

Fancy 2018

acrylic on canvas

135 x 73 cm

 

with mobile installation, aluminum, styrofoam, acrylic

Installationsansicht Skank'n'Rave

 

Skank'n'Rave 2018

Acryl auf Leinwand

200 x 400 cm

 

mit Mobile Installation aus Aluminium, Styropor und Acryl

Ausstellungsansichten

Ausstellungskatalog

Gal a Bubble

 

Der Katalog zur aktuellen Ausstellung in der Zehntscheune Stadthagen. 32 Seiten, Text in Deutsch und Englisch.

 

€ 8,- zzgl. Versand

Jetzt bestellen >>

 

New Work: Tu Sheng Peng

Farbenprächtiges Gemälde mit 3 weiblichen Figuren
Tu Sheng Peng 2019 | Acryl auf Leinwand | 2-teilig | 160 x 240 cm

Gal a Bubble

Einzelausstellung in der Zehntscheune Stadthagen

 07. September - 06. Oktober 2019

 

Ausstellungseinladung mit einem Gemälde auf der Vorderseite und Text auf der Rückseite

Beispielsätze

Aktuelle Malerei von Anna Eisermann und Zoë MaCtaggart

30. August bis 22. September

 

Ausstellungseinladung zu Beispielsätze von Anna Eisermann und Zoë MacTaggart am 30. August 2019 um 19 Uhr in der Galerie Villa Sprengel in Hannover.

In der Presse

 

Über meine Arbeit für das DorfART-Projekt des FlotART e.V. sind einige Berichterstattungen erschienen. ...hier nachlesen >>

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Sommerfarben in Bröckel

Das DorfArt-Projekt befindet sich auf der Zielgeraden.

Fotos aus Bröckel

Fotos: David Borghoff

Styroporskulptur

Objekt aus Styropor und Acryl | 10 x 15 cm | 2019 (verkauft)

Das DorfART-Projekt

Die Scheunentorgestaltung im Dörfchen Bröckel beginnt. Bei Temperaturen bis teilweise 36 Grad ist die Farbe ruckzuck auf dem Pinsel getrocknet. Also fingen die Arbeitstage morgens um fünf Uhr an und dauerten, unterbrochen von einer langen Siesta, bis in die Dunkelheit.

Das kleine Format

Den heutigen Tag widme ich dem kleinen Format.

In der Nordseezeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordseezeitung, Lokale Kultur, "Starke Frauen toben über die Leinwände", 19.06.2019, S. 14

 

 

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Opening "Dweet"

Ausstellungsansichten und Eindrücke von der Eröffnung der Ausstellung "Dweet" in Dorum.

Die Einführungsrede von Manfred Bolte gibt es ...hier>> nachzulesen.

Einführung in das Werk von Zoë MacTaggart

von Manfred Bolte M.A.

 

Guten Tag meine Damen und Herren. 

 

Mein Name ist Manfred Bolte. Ich bin Sozialwissenschaftler und unterrichte an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim und habe Kunstsoziologie in Hannover studiert. Ich habe schon früh die Werke von Zoë MacTaggart kennen und würdigen können und durfte 2017 zu ihrer großen Einzelausstellung in Hildesheim ebenfalls einführende Worte vortragen.

 

Heute wird hier im Kunstforum Land Wursten e.V. eine weitere große Einzelausstellung von Zoë MacTaggart eröffnet. Es handelt sich hierbei um eine Werkschau, zu den Themen „starke Frauen“ und „Dancehall“. Das werde ich erläutern. Es werden verschiedene Schaffensperioden gezeigt und unterschiedliche malerische und performende Herangehensweisen. Ausgestellt sind 15 Acryl Gemälde, einige Zeichnungen und Aquarelle sowie eine Installation mit einem Mobile. Bisher in noch keiner anderen Ausstellung wurden die Styropor/Acryl Objekte gezeigt, die unter den Glaskolben zu sehen sind, auch das wird noch erläutert.

 

Ich habe meine Einführung mit folgenden Worten überschrieben:

„Zoë MacTaggart ist eine starke Frau, die zum Teil große Bilder malt, von ebenso starken Frauen, und lässt ihre Farben durch einen dargestellten Farbrausch teilweise in der 3. Dimension explodieren, wie z.B. in der Mobile-Installation“ 

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

„Wie macht sie das?“ und 

„Warum kann Sie das?“ 

1. Wie macht sie das? Ganz einfach: Sie weiß, was sie will, sie weiß, was sie kann und sie weiß immer, wie sie ihr Vorhaben, in einer bisher nie dagewesenen Form umsetzen kann. Durch das Durchbrechen von Farb- und Formenwelten in ihrer eigenen Bildsprache entsteht dann ein Effekt, der diese, hier zu erlebende Faszination ausmacht. (...)

 

Aber wie macht sie das, ist die Frage? Technisch gesprochen lässt sich diese explodierende Farbrauscherfahrung dadurch erzeugen, das zu allen verwendeten Farben auch die komplementären Farben hinzugefügt werden. Man denke nur an den Farbkreis. Und glauben Sie mir, es fehlt keinem Bild die entsprechende komplementär-Komposition, das ist handwerkliches Können. Dadurch hat man das Gefühl, die Farben tanzen in einer harmonisch-spannungsgeladenen Weise. In der Mobile-Installation fliegen gewissermaßen die Farben aus dem Bild heraus. Und das sollen sie auch…

 

Warum kann Sie das? Zunächst sei festgestellt: Zoë MacTaggart ist eine Ausnahmekünstlerin. Wenn ich sie nun als Ausnahmekünstlerin bezeichne, dann muss ich dies auch begründen:

Alle Bilder von Zoë MacTaggart sind autobiographisch intendiert. Die Künstlerin malt Dinge, die sie etwas angehen, die sie betreffen, und dass in einer Leichtigkeit, die am besten mit Musik vergleichbar ist. Ihre Bilder, ihre Themen drängen aus ihr heraus, und sind auf diese Weise authentisch. Schon ein Blick in ihre Lebens- und Tätigkeitsdaten zeigt, dass Zoë MacTaggart mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Aktivitäten jedes Genre sprengt. Das Malen, Tanzen, Performen, Reden, Radio machen, sich inszenieren, sind alles ihre Betätigungsfelder. In diesem Zusammenhang will ich auf das Buch von John Dewey, „Kunst als Erfahrung“ von 1934, hinweisen, der diesen Erfahrungsbegriff mit Kunst erstmals zusammenbringt.

 

Außerdem war Zoë MacTaggart Meisterschülerin und befreundet mit der berühmten Maler- und Popart-Legende Andora. Er hat eine Rakete bemalt, die dann in den Weltraum geschossen wurde und war dadurch erster intergalaktischer Künstler und Zoë seine Schülerin.

 

Nun zu Zoë MacTaggart: Bemalte Raketen, bemalte Autos oder Roller, Computer, Videorekorder oder sonstige Alltagsgegenstände sind nicht ihre Angelegenheiten. Sie hat andere Themen. Sie malt starke Bilder von starken Frauen. Sie malt sie in so leuchtenden, in so farbgewaltigen und zum Teil in so riesengroßen Formaten, dass es unmöglich ist, sich der Konfrontation und Wirkung oder der Magie dieser Bilder zu entziehen. Ihre Frauen, die sie malt, sind auf eine besondere Weise präsent. Es ist unmöglich wegzugucken. Ihre Frauen auf den Bildern lassen den Betrachter, die Betrachterin nicht aus den Augen. Sie wollen konfrontieren, zum Teil provozieren und ziehen alle Blicke und Gedanken auf sich. Sofort stellt sich beim Betrachten ein innerer Dialog mit den Frauen auf den Bildern ein, sofort ist man mittendrin in einem besonderen Erlebnis- und Spannungsfeld. Zu diesem Spannungsfeldern gehören dann die jeweiligen Daseinsentwürfe, die persönlichen Assoziationen, die sich unmittelbar einstellen. Es tauchen eigene Zusammenhänge, Familienzusammenhänge auf, Bezüge zu Gruppen, zur Gesellschaft, zu den Rollen- und den Geschlechterdiskursen und letztlich zum Feminismus, und den Theorien, mit denen sich frau und oder man gerade beschäftigt. 

 

Zoë MacTaggart ist als Ausnahmekünstlerin in gleichem Maße Malerin und Performerin. Indem Sie auch als Burlesque-Künstlerin auftritt und darin auch andere unterweist und animiert, kommt es dadurch zu außergewöhnlichen Inszenierungen. Diese bilden dann ihrerseits wieder die Grundlagen für besondere Posen, die dann in Bilder umgesetzt werden. Durch diese Auftritte als Tänzerin in Verbindung mit Seminaren und Workshops zur Burlesque-Kunst hat Zoë MacTaggart das internationale Netzwerk von der „Dr. Sketchy’s Anti-Art School“ nach Hannover geholt. Dadurch konnte sich in Hannover eine Gegenbewegung zu den sonst „langweiligen“ Aktzeichenkursen bilden. Wem hierzu die Scene aus dem Film: „Werk ohne Autor“ von Florian Henkel von Donnersmark einfällt, weiß, was ich meine.

 

Zoë und das Radio

Zoë MacTaggart moderiert seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann Thorben Noß die Musik-Sendung auf Radio Leinehertz 106,5 mit dem Titel: "Wha Gwaan - Reggae & Dancehall mit Frontyard International“. Dancehall ist ein weiterer Hintergrund, der den Subtext zu vielen Bildern von Zoë MacTaggart darstellt. Ebenso eine Studienreise nach Gambia (Westafrika). Diese Hintergründe bilden den Erfahrungszusammenhang, der sich dann in einigen großformatigen Bildern erkennen lässt. Die mit Musik aufgeladenen Kompositionen, ziehen dann die Bildbetrachter in ihren Bann. 

 

Zoë MacTaggart ist eine moderne Netzwerk-Künstler-Performerin, die Zugang zu unterschiedlichen Milieus, Systemen und Subkulturen hat. Dort findet sie ihre Anregungen und Modelle. Und das ist auch ihr Leben. 

 

Um ihren feministischen Ansatz darzustellen, braucht es einen kurzen Ausflug in die Geschichte. In der Geschichte des Feminismus lassen sich zwei große Strömungen ausmachen. Zum einen geht es um einen bürgerlich orientierten Feminismus, der sich vornehmlich um eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung und um besondere Berücksichtigungen feministischerer Anliegen wie z.B. der Einrichtung von Frauenparkplätzen und einer Betonung der „naturgegebenen Rolle“ der Frau als Mutter in der Gesellschaft einsetzt. 

Demgegenüber steht andererseits die Position der postmodernen Frauenbewegung. Diese ist in Kalifornien entstanden und bezieht sich weitestgehend auf das theoretische Genderkonzept von Judith Butler. Sie will mittels Dekonstruktion sowohl soziale als auch biologische Rollenausdifferenzierungen möglichst überwinden und zu einem neuen „ethischen Geschlecht“ kommen. Die Form der Emanzipation soll mit den Mitteln des eigenen Lebens, den eigenen Erfahrungen und den eigenen künstlerischen performativen Möglichkeiten Formen finden. Auf dieser Grundlage sollen sich dann Veränderungen ergeben. Hierzu ist nahezu jedes Mittel recht, ob diese durch den Einsatz von Malerei, Film, Fotografie, Tanz oder anderen Arten der Inszenierung erreicht werden, ist unerheblich. Entscheidend ist, dass Selbsterfahrungen und Selbstverwirklichungen zu Veränderungen beitragen. 

 

Zoë MacTaggart ist fasziniert von den Frauen und ihren Bewegungen, die z.B. durch unterschiedlichste Musik hervorgebracht werden kann. Daraus entstehen zunächst Skizzen, die dann im Atelier zu den großen energiegeladen und farblich explodierenden Gemälden, wie oben beschrieben. 

 

Sie finden nun bei dieser Ausstellung Bilder, die durch das Tanzen und die Aufführung von Burlesque entstanden sind, und eben Tanzbilder mit Darstellungen von Tänzerinnen aus der beschriebenen Dancehall-Szene. Dieses Genre hat sich als Nachfolger des Reggaes aus Jamaika entwickelt, wo Musik und Tanz kulturell eine wesentliche Rolle auch im Alltag spielen. Man darf sich diese Tänze als sehr wild, lebensfroh und energiereich vorstellen. Die sich daraus entwickelnden Tanzfiguren sind einerseits sehr eigenständig und anderseits auch performativ und emanzipativ zu nennen. Darin kommen, nach Ansicht von Zoë MacTaggart, sowohl die geschlechterspezifische Sozialisierung zum Ausdruck, die historisch unbedingt im Zusammenhang mit Kolonialismus und Sklaverei zu sehen ist, als auch die Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen um soziale Macht und Ressourcen. Diese intendierten Auseinandersetzungen werden ebenfalls in dieser Dancehall-Kultur ausgetragen und finden ihren Niederschlag in den großartigen Bildern in dieser Ausstellung.

 

Andere Bilder lassen sich der Kategorie „Charismatische Persönlichkeiten“ zuordnen. So z.B. die Bilder Glimmer Sisters von 2016 und Curtain von 2019, ebenso das Coverbild von der Einladung. 

Auch die charismatische Sängerin Jaqee gehört in diese Rubrik. Sie flüchtete als junges Mädchen mit ihrer Mutter aus Uganda nach Schweden. Wenn sie nicht gerade durch die Welt tourt, lebt sie inzwischen als Sängerin mit ihrer kleinen Familie in Berlin. Dort hat Zoë MacTaggart sie besucht, als Jaqee gerade mit ihrem zweiten Kind hochschwanger war.

Überregionale Aufmerksamkeit wurde Zoë MacTaggart auch durch ihre Arbeit mit sudanesischen Flüchtlingen zuteil. Neben ehrenamtlichem Deutschunterricht fertigte sie auch Zeichnungen des Camplebens und seiner Bewohner 2016 in Hannover an. 

 

Für Zoë MacTaggart sind Begriffe wie Freiheit, Emanzipation, Macht, Glück, Möglichkeiten der Selbst- und Fremddarstellung, Wünsche, Werte und alle Formen der Auseinandersetzung sehr wichtig. Sie zeigt uns in ihren Bildern selbstbewusste, freiheitsliebende Frauen mit einer ausgeprägten Haltung oder Attitüde und stellt diese in den Mittelpunkt all ihrer Arbeiten. 

 

Die Ausstellung trägt den Namen „Dweet“. „Dweet“ meint: „do it“ und zielt auf den Erfahrungsbegriff ab. Kunst als Erfahrung im Sinne von John Dewey, ist für Zoë MacTaggart genau diese Erlebniswelt, die sich in der Umsetzung in ihren Bildern zeigt. „Dweet“ meint genau diesen Prozess. Ungemalte Bilder stellen in diesem Zusammenhang die Antithese von „do it“ im Sinne von „not done“ dar. Nichtgemalte Bilder sind weder ausstellbar, noch betrachtbar und schon gar nicht verkaufbar. 

Der Titel „Dweet“ ist sicher auch wieder mit dem Zoëschen „Augenzwinkern“ zu verstehen. Denn das „Augenzwinkern“ durchzieht ihre gesamten Arbeiten und vielleicht sogar ihr ganzes Leben.

 

Mit diesem Motto möchte ich Sie nun auffordern, sich diese sehr gelungene Ausstellung nochmals anzuschauen. Vielen Dank.

 

(Eröffnungsrede im Kulturforum Land Wursten e.V. in Dorum am 16. Juni 2019) 

Ankündigung der Ausstellung Dweet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordseezeitung, Wurster Nordseeküste / Cuxhaven, "Weibliches in allen Facetten", 14.06.2019, S. 22

 

 

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Objekt

Frohe Pfingsten!

Objects |styrofoam, acrylic, solar LED | 2019

Dweet

EInzelausstellung 16. Juni-7. Juli 2019

Eröffnung: Sonntag, 16. Juni 2019, 11:15 Uhr

Einlass: ab 10:30 Uhr

Begrüßung: Elke Grapenthin 

Einführung: Manfred Bolte

 

Laufzeit 16. Juni bis 7. Juli 2019

Öffnungszeiten: Do - Sa 15-18 Uhr | So 11-18 Uhr

Eintritt: kostenlos

 

Ort: Kulturforum Land Wursten e.V., Poststraße 16, 27639 Dorum / Wurster Nordseeküste

 

 

Am 7. Juli findet um 17 Uhr eine Führung mit der Künstlerin statt.

Ausstellungsansicht Skylarking

Katalog

Zur Ausstellung ist ein kleiner Katalog erschienen.

Frills

Frills 2017 | acrylic on canvas | 50 x 60 cm
Frills 2017 | acrylic on canvas | 50 x 60 cm

Fancy

Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 73 cm
Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 73 cm

Roda

Roda 2019 | acrylic on canvas | 160 x 120 cm
Roda 2019 | acrylic on canvas | 160 x 120 cm

In der Presse (Kehrwieder am Sonntag)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kehrwieder am Sonntag, Kultur, "Portraits im Moment größter Ausgelassenheit", 04./05.05.2019, S. 7

 

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Staar

Staar 2019 | acrylic on canvas | 204 x 84 cm
Staar 2019 | acrylic on canvas | 204 x 84 cm

Festival

big colorful painting
Festival 2019 | acrylic on canvas | 280 x 435 cm

In der Presse (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Artikel in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung "Explosion im Tanzrausch - Zoë MacTaggart erobert Rasselmania" vom 2. Mai 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kultur, "Explosion im Tanzrausch", 02.05.2019, S. 23

 

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Fancy

work in progress by Zoë MacTaggart
work in progress by Zoë MacTaggart

Aufbau Skylarking

Skylarking

Einzelausstellung 2.-19. Mai 2019

Plakat zur Ausstellung Zoë MacTaggart: Skylarking

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 2. Mai 2019, 19 Uhr

Einlass: ab 18 Uhr

Einführung: Michael Stoeber, Kunstkritiker

 

Laufzeit: 2. bis 19. Mai 2019

Öffnungszeiten: Freitags, 16 - 19 Uhr | Samstags & Sonntags, 14 - 19 Uhr

Eintritt: kostenlos

 

Ort: Rasselmania e.V., Bischofskamp 18, 31137 Hildesheim

www.rasselmania.de

Bild des Monats

31. Januar 2019

Laudatio: Stefan Lang

Eröffnung: 31. Januar 2019, 19 Uhr

Ort: Schärling, Burgstraße 2, 31134 Hildesheim

curtain

Curtain 2019 | acrylic on canvas
Curtain 2019 | acrylic on canvas

Fotos von Bildern machen...

Gelb!

Wir können noch nicht nach Hause, es fehlt gelb! GELB!

Details of a work in progress

Heute mal ich blau

An apple a day

Hanni im Atelier

Ich kann nur oben malen, Hanni versucht den Pinsel zu fangen.

Live with art

Live with art

Greetingcard

studio dog Hanni

First day at work!

Studio dog 'Hanni' (Irish Wolfhound puppy). Check her Instagram profile: hanni_the_irish_wolfhound

Weihnachtspost

Die Weihnachtspost ist unterwegs. Wenn ich in diesem Jahr für jemanden noch was tun kann, dann gerne bei mir melden.

‚Easy Skanking‘ 

Noch bis 10. Januar!

 

Ausstellungsdauer: 12.11.2018 - 10.01.2019

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

work in progress

work in progress
work in progress

Portrait

Künstlerin Zoë MacTaggart vor ihrer Installation
Foto: Thorben Noß

ink drawing

untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Aufbau 'Easy Skanking' II

 

Meine Aufbauhelfer haben beim Austarieren des Mobiles feinste Präzisionsarbeit geleistet 👌🏼 Ab Montag in der Schaubude zu sehen!

 

‚Easy Skanking‘ 

12.11.18 - 10.01.19

Ausstellung: 12.11.2018 - 10.01.2019

Adventsglühen: 09.12.2018, 15-18 Uhr

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

 

Grüße aus Hildesheim

Ausstellung 'schräg' in der Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim
Ausstellung 'schräg' in der Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim

Aufbau 'Easy Skanking'

Ein Hoch auf alle helfenden Hände!

Beginning of a new piece

ca. 300 x 400 cm

‚Easy Skanking‘ 

farbenfrohes Detail einer Kunstinstallation
Installationsansicht (Detail)

12.11.18 - 10.01.19

Vom 12.11.18 - 10.01.19 läuft meine Ausstellung ‚Easy Skanking‘ in der Schaubude in Hannover-Döhren.

Am 9.12. lade ich zum ‚Adventsglühen‘ - Interessierte können sich bei einem Glühwein über meine aktuellen Arbeiten informieren.

 

Ausstellung: 12.11.2018 - 10.01.2019

Adventsglühen: 09.12.2018, 15-18 Uhr

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

 

 

 

schräg

21. Oktober - 18. November 2018 

 

Jahresausstellung des BBK

 

Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim

im Atelier

im Atelier
im Atelier

burlesque drawings

Lieblingsstelle

Noch eine Lieblingsstelle. Detail des Gemäldes ‚Get Jiggy‘
Noch eine Lieblingsstelle. Detail des Gemäldes ‚Get Jiggy‘

Detail

Detail of a painting
Detail of a painting

Tuschezeichnung

untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm
untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Kindheitserinnerung

Als Kind malte ich an einem wunderschönen Bild, als mein Vater kam und begeistert ausrief, was für ein Meisterwerk es doch wäre. Ich war solange stolz, bis ich merkte, dass es der Schmierzettel war, den er da bestaunte...

Tuschezeichnung

Tuschzeichnung einer Tänzerin
untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Ausstellungsvorbereitungen

Zeichnungen fertig zum rahmen
Ausstellungsvorbereitungen

work in progress

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Finis

Heute bei der Ausstellungseröffnung ‚Finis. Künstler beim Abbau ihrer Ausstellung.‘ von Werner Musterer. 

Lovecats

Auf dem Boden zu malen hat Vor- und Nachteile. Den Katzen gefällt‘s 😹#artistlife #lovecats

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Artistlife

Ab ins Wochenende!
Ab ins Wochenende!

Step by step

Step by step #detail #workinprogress #artiststudio #artcollector #artistlife #art #contemporaryart #artcontemporain #painting #fineart #dancingpeople #jamaica #dancehall
Step by step #detail #workinprogress #artiststudio #artcollector #artistlife #art #contemporaryart #artcontemporain #painting #fineart #dancingpeople #jamaica #dancehall

Installation

Next step

Next step 😊 #workinprogress
Next step 😊 #workinprogress

Feierabend

Feierabend für heute. Jetzt geht‘s ins Leinehertz-Studio. Ab 19 Uhr läuft die Sendung Wha Gwaan, hört mal rein! 
Livestream: https://www.leinehertz.net/player2/

Detail

Im Atelier

Bis die Sonne wieder rauskommt, schließe ich mich im Atelier ein. Also hoffentlich nicht bis nächstes Jahr 😬
Bis die Sonne wieder rauskommt, schließe ich mich im Atelier ein. Also hoffentlich nicht bis nächstes Jahr 😬

Gal a Bubble

Finished! ‚Gal a Bubble‘ 2018 | Acrylic on canvas | 90 x 70 cm
Finished! ‚Gal a Bubble‘ 2018 | Acrylic on canvas | 90 x 70 cm

Noch ein Anfang

New week, new beginning
New week, new beginning

Der Anfang

 

Just started a new piece.

Skank & Rave

großes Gemälde der Künstlerin Zoë MacTaggart
Skank & Rave 2018 | acrylic on canvas | 200 x 400 cm

Fancy

Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 75 cm

Katzenjammer

Wenn die Katze nicht zufrieden ist, ist das Bild noch nicht fertig. #artistlife #studiocat

GrünGrünGrün

Heute ist ein grüner Tag. (Absolut subjektives Farbempfinden 😂)

work in progress

work in progress - 2 x 4 m
work in progress - 2 x 4 m

live with art

schwarze Katze vor Gemälde "Patricia" von Zoë MacTaggart
framed painting "Patricia I" (acrylic on canvas | 80 x 80 cm | 2012)

Experimente

drawings! drawings! drawings!

Endlich mal wieder gezeichnet

ink on paper

15 x 15 cm

2018

 

...more drawings >>

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Postkarte Rum-Ba

Es gibt neue Postkarten! 

 

Motiv: RumBa | Acryl auf Leinwand | 100 x 80 cm | 2014

Atelierförderung

Die Ateliergemeinschaft Landwe(h)rk wird auch in diesem Jahr aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung der Stadt Hannover, der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kulturstiftung gefördert.

landwehrk.de

Kunst und Corona

Liebe Kunstfreundinnen und -Freunde!

 

Diese Zeit ist nicht ganz leicht. Einschränkungen, Sorgen, Nöte - es trifft uns alle mehr oder weniger hart. 

 

Für mich hat dieses Jahr so grandios begonnen. Das neue, wunderbare Atelier und die rauschende Eröffnungsfeier. Mit Schwung sollte es weitergehen! Stattdessen fallen alle geplanten Termine, Veranstaltungen und Ausstellungen der kommenden Monate aus oder sind zumindest sehr ungewiss. 

 

Ist Kunst, die nicht gesehen wird, eigentlich Kunst? Ist eine Künstlerin ohne Ausstellungen, eine Künstlerin? Nach der gängigen Definition eher nicht, das Finanzamt oder die KSK verlangt dazu noch Einnahmen, um den Beruf "Künstlerin" als solchen anzuerkennen.

 

Aber in Zeiten von Corona ist alles anders. Doch wie soll es gehen? 

 

Mein Alltag ist kaum anders als sonst. Ich bin alleine mit meinen Gedanken und meinen Bildern. Auch die Büroarbeit will gemacht werden, Business as usual. Doch die Aussicht, in den nächsten Monaten keinerlei Möglichkeit zu haben, meine Arbeit mit kritischen oder wohlmeinenden oder begeisterten oder skeptischen oder inspirierten oder ... Betrachtern zu diskutieren, wirkt sehr erdrückend.

Zudem ist der persönliche Kontakt die Basis für Verkäufe. Auch wenn allgemein angenommen wird, Künstlerinnen lebten allein von Applaus und Bewunderung, so muss ich in dieser Hinsicht enttäuschen - für meinen Lebensunterhalt zählt am Ende doch der schnöde Mammon. (Hierzu habe ich vor einigen Jahren mal einen unterhaltsamen PechaKucha-Vortrag gehalten: "Muss Kunst brotlos sein?" ... hier ansehen >>)

 

Unsicherheit gehört zum Dasein einer Künstlerin und es liegt in der Natur derselben, sich Herausforderungen und Ausnahmesituationen pragmatisch zu stellen. So arbeite ich bereits mit Hochdruck an meinem Online-Kunst-Shop. Ich zähle auf Sie!, dass Sie davon auch Ihren Freundinnen und Kollegen erzählen werden und so der ein oder andere vielleicht ein Werk für seine vier Wände bei mir ersteht.

 

Bis der Shop online ist, kann natürlich gerne direkt mit mir Kontakt aufgenommen werden. Die Zeichnungen und Gemälde, die auf dieser Website unter Works zu sehen sind, sind in der Regel alle verkäuflich. 

 

Auch wenn das Leben momentan nicht einfach ist, so stelle ich täglich erneut fest, dass die Kunst mir unendlich viel Kraft verleiht. Sie gibt mir die Zuversicht, dass wir das durchstehen - gemeinsam und mit dem Fokus auf allem Positiven.

 

Giso Westing sagte über meine Malerei: "Die Bilder sind Ansporn für eine bessere Welt" und genau das wollen sie auch sein. 

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Zoë MacTaggart

Können Sie sich ein Leben ohne Kunst vorstellen? Nicht? Dann zeigen Sie doch Ihre Wertschätzung und unterstützen Sie meine künstlerische Arbeit: paypal.me/zoemactaggart
Ich bedanke mich für Ihre Anerkennung und freue mich, Ihnen weiterhin farbenfrohe Gedankenanstöße geben zu können. Bleiben Sie gesund!

Studio Opening im Wasserschloss

am 29.02.2020

Ein gelungenes Event mit ca. 160 Gästen. 

Ateliereröffnung im Wasserschloss Lauenau

Samstag, den 29. Februar 2020, 18 Uhr

Einladungskarte Studio Opening
Programm Ateliereröffnung Zoë MacTaggart im Wasserschloss Lauenau am 29. Februar 2020

Ateliereröffnung im Wasserschloss

Save the Date: 29. FEBRUAR 2020 | 18 UHR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 29.02.20 um 18 Uhr

 

Wasserburg Lauenau

Am Amtsgraben 6

31867 Lauenau

Adventskränzchen

MIT ANNA Eisermann & ZOË MacTaggart

Tee, Punsch und Kunst zum kleinen Preis 

 

Bringt eure Socken oder Strümpfe mit, wir bemalen sie euch!

 

am Samstag, 14. Dezember 2019

16 - 20 Uhr

 

im Atelier von Anna Eisermann

Nienburger Straße 14 a

30167 Hannover

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Skylarking

My painting 'Skylarking', private collection Simchen, Hildesheim/Germany

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Kalender 2020

Jetzt im Shop!

Titelbild des Kalenders 'Bewegte Farben'
Titelblatt des Kalenders 'Flirrende Farben'

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Feedback

Schau herein

"Farbgewaltig und vital"

Über das Werk | About the Work

Die treibende Kraft von Zoë MacTaggarts Werk ist es, Menschen mit dem unbedingten Willen zur Freiheit zu ergründen, die Vitalität einzufangen, die ihnen innewohnt und allen Widerständen trotzt. Tanz als Ausdruck von Freiheit und Geschlechtsidentitäten ist ein vorherrschendes Sujet.

 

Motive und Inspiration bezieht Zoë MacTaggart immer aus ihrem direkten Lebensumfeld, ihre Affinität zu Dancehall und zur Reggae Subkultur werden in ihren aktuellen Bildern deutlich.

 

In vielen Werken spiegeln sich auch Themen und Motive des burlesken Showtanzes wider. Bei Burlesque-Performances steht Individualität sowohl im äußeren Erscheinungsbild als auch in der Darstellung an erster Stelle. (Die weibliche) Erotik ist fester Bestandteil burlesker Darbietungen, jedoch wird sie humorvoll und (selbst-)ironisch dargestellt.

 

In ihrer Erlebniswelt bewältigen Menschen nicht nur alltägliche Anforderungen, sondern kämpfen darüber hinaus mit zugeschriebenen Geschlechterrollen, Ressentiments und Rassismus. Als weiße Europäerin hinterfragt sie feministische Positionen und Formen der kulturellen Aneignung und begeht damit in ihrer künstlerischen Arbeit bewusst eine Gratwanderung. 

 

Zoë MacTaggart genießt in ihren großformatigen und farbgewaltigen Acrylgemälden den spielerischen Umgang mit Klischees und Identitäten; Vorurteile werden augenzwinkernd entlarvt. (Schönheits-) Ideale neu inszeniert und zelebriert. Im Mittelpunkt stehen weibliche Körper, deren schwungvolle Umrisslinien den Bildern Struktur verleihen und ein Spannungsfeld mit flirrenden Farben bilden. Konkrete Formen lösen sich in abstrakte Flächen auf und verweisen auf Widersprüche. Tradierte Denkmuster und soziale Machtstrukturen geraten ins Wanken.

The driving force behind Zoë MacTaggart’s work is the wish to portray people who have an unconditional desire for freedom, and to capture their all-defying inherent vitality. In her paintings, she focuses primarily on dance as an expression of freedom and sexual identity.

 

She derives her subject-matter and inspiration directly from her surrounding life. Her love for Dancehall and the Reggae sub-culture is reflected in her latest work.

 

Many of her works also touch on the theme of Burlesque showdance. In Burlesque, the emphasis is on individuality - in appearance as well as performance. Zoë MacTaggart presents (female) eroticism, which belongs to every Burlesque performance, with humour and irony.

 

In the realm of her art people not only manage day-to-day matters, but battle with fixed role models, social resentments and racism. As a white European woman, Zoë MacTaggart tries to keep the balance between critical examination of feminist positions and forms of cultural acquisition in her artistic work, thus deliberately 'dancing on the ridge'.

 

Zoë MacTaggart enjoys dealing playfully with cliché and identities in her large canvasses bursting with splendid acrylic colour; prejudices are exposed tongue-in-cheek and (beauty) ideals are re-staged and celebrated. The focus is on the female body with its curvaceous forms which provide the structure of the composition and presents an area of conflict expressed in whirring colours. Realistic shapes turn more and more into abstract forms, highlighting contradictions. Habitual patterns of thought and social power structures begin to topple.


Installationsansicht Fancy

 

Fancy 2018

acrylic on canvas

135 x 73 cm

 

with mobile installation, aluminum, styrofoam, acrylic

Installationsansicht Skank'n'Rave

 

Skank'n'Rave 2018

Acryl auf Leinwand

200 x 400 cm

 

mit Mobile Installation aus Aluminium, Styropor und Acryl

Ausstellungsansichten

Ausstellungskatalog

Gal a Bubble

 

Der Katalog zur aktuellen Ausstellung in der Zehntscheune Stadthagen. 32 Seiten, Text in Deutsch und Englisch.

 

€ 8,- zzgl. Versand

Jetzt bestellen >>

 

New Work: Tu Sheng Peng

Farbenprächtiges Gemälde mit 3 weiblichen Figuren
Tu Sheng Peng 2019 | Acryl auf Leinwand | 2-teilig | 160 x 240 cm

Gal a Bubble

Einzelausstellung in der Zehntscheune Stadthagen

 07. September - 06. Oktober 2019

 

Ausstellungseinladung mit einem Gemälde auf der Vorderseite und Text auf der Rückseite

Beispielsätze

Aktuelle Malerei von Anna Eisermann und Zoë MaCtaggart

30. August bis 22. September

 

Ausstellungseinladung zu Beispielsätze von Anna Eisermann und Zoë MacTaggart am 30. August 2019 um 19 Uhr in der Galerie Villa Sprengel in Hannover.

In der Presse

 

Über meine Arbeit für das DorfART-Projekt des FlotART e.V. sind einige Berichterstattungen erschienen. ...hier nachlesen >>

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Sommerfarben in Bröckel

Das DorfArt-Projekt befindet sich auf der Zielgeraden.

Fotos aus Bröckel

Fotos: David Borghoff

Styroporskulptur

Objekt aus Styropor und Acryl | 10 x 15 cm | 2019 (verkauft)

Das DorfART-Projekt

Die Scheunentorgestaltung im Dörfchen Bröckel beginnt. Bei Temperaturen bis teilweise 36 Grad ist die Farbe ruckzuck auf dem Pinsel getrocknet. Also fingen die Arbeitstage morgens um fünf Uhr an und dauerten, unterbrochen von einer langen Siesta, bis in die Dunkelheit.

Das kleine Format

Den heutigen Tag widme ich dem kleinen Format.

In der Nordseezeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordseezeitung, Lokale Kultur, "Starke Frauen toben über die Leinwände", 19.06.2019, S. 14

 

 

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Opening "Dweet"

Ausstellungsansichten und Eindrücke von der Eröffnung der Ausstellung "Dweet" in Dorum.

Die Einführungsrede von Manfred Bolte gibt es ...hier>> nachzulesen.

Einführung in das Werk von Zoë MacTaggart

von Manfred Bolte M.A.

 

Guten Tag meine Damen und Herren. 

 

Mein Name ist Manfred Bolte. Ich bin Sozialwissenschaftler und unterrichte an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim und habe Kunstsoziologie in Hannover studiert. Ich habe schon früh die Werke von Zoë MacTaggart kennen und würdigen können und durfte 2017 zu ihrer großen Einzelausstellung in Hildesheim ebenfalls einführende Worte vortragen.

 

Heute wird hier im Kunstforum Land Wursten e.V. eine weitere große Einzelausstellung von Zoë MacTaggart eröffnet. Es handelt sich hierbei um eine Werkschau, zu den Themen „starke Frauen“ und „Dancehall“. Das werde ich erläutern. Es werden verschiedene Schaffensperioden gezeigt und unterschiedliche malerische und performende Herangehensweisen. Ausgestellt sind 15 Acryl Gemälde, einige Zeichnungen und Aquarelle sowie eine Installation mit einem Mobile. Bisher in noch keiner anderen Ausstellung wurden die Styropor/Acryl Objekte gezeigt, die unter den Glaskolben zu sehen sind, auch das wird noch erläutert.

 

Ich habe meine Einführung mit folgenden Worten überschrieben:

„Zoë MacTaggart ist eine starke Frau, die zum Teil große Bilder malt, von ebenso starken Frauen, und lässt ihre Farben durch einen dargestellten Farbrausch teilweise in der 3. Dimension explodieren, wie z.B. in der Mobile-Installation“ 

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

„Wie macht sie das?“ und 

„Warum kann Sie das?“ 

1. Wie macht sie das? Ganz einfach: Sie weiß, was sie will, sie weiß, was sie kann und sie weiß immer, wie sie ihr Vorhaben, in einer bisher nie dagewesenen Form umsetzen kann. Durch das Durchbrechen von Farb- und Formenwelten in ihrer eigenen Bildsprache entsteht dann ein Effekt, der diese, hier zu erlebende Faszination ausmacht. (...)

 

Aber wie macht sie das, ist die Frage? Technisch gesprochen lässt sich diese explodierende Farbrauscherfahrung dadurch erzeugen, das zu allen verwendeten Farben auch die komplementären Farben hinzugefügt werden. Man denke nur an den Farbkreis. Und glauben Sie mir, es fehlt keinem Bild die entsprechende komplementär-Komposition, das ist handwerkliches Können. Dadurch hat man das Gefühl, die Farben tanzen in einer harmonisch-spannungsgeladenen Weise. In der Mobile-Installation fliegen gewissermaßen die Farben aus dem Bild heraus. Und das sollen sie auch…

 

Warum kann Sie das? Zunächst sei festgestellt: Zoë MacTaggart ist eine Ausnahmekünstlerin. Wenn ich sie nun als Ausnahmekünstlerin bezeichne, dann muss ich dies auch begründen:

Alle Bilder von Zoë MacTaggart sind autobiographisch intendiert. Die Künstlerin malt Dinge, die sie etwas angehen, die sie betreffen, und dass in einer Leichtigkeit, die am besten mit Musik vergleichbar ist. Ihre Bilder, ihre Themen drängen aus ihr heraus, und sind auf diese Weise authentisch. Schon ein Blick in ihre Lebens- und Tätigkeitsdaten zeigt, dass Zoë MacTaggart mit ihren unterschiedlichen künstlerischen Aktivitäten jedes Genre sprengt. Das Malen, Tanzen, Performen, Reden, Radio machen, sich inszenieren, sind alles ihre Betätigungsfelder. In diesem Zusammenhang will ich auf das Buch von John Dewey, „Kunst als Erfahrung“ von 1934, hinweisen, der diesen Erfahrungsbegriff mit Kunst erstmals zusammenbringt.

 

Außerdem war Zoë MacTaggart Meisterschülerin und befreundet mit der berühmten Maler- und Popart-Legende Andora. Er hat eine Rakete bemalt, die dann in den Weltraum geschossen wurde und war dadurch erster intergalaktischer Künstler und Zoë seine Schülerin.

 

Nun zu Zoë MacTaggart: Bemalte Raketen, bemalte Autos oder Roller, Computer, Videorekorder oder sonstige Alltagsgegenstände sind nicht ihre Angelegenheiten. Sie hat andere Themen. Sie malt starke Bilder von starken Frauen. Sie malt sie in so leuchtenden, in so farbgewaltigen und zum Teil in so riesengroßen Formaten, dass es unmöglich ist, sich der Konfrontation und Wirkung oder der Magie dieser Bilder zu entziehen. Ihre Frauen, die sie malt, sind auf eine besondere Weise präsent. Es ist unmöglich wegzugucken. Ihre Frauen auf den Bildern lassen den Betrachter, die Betrachterin nicht aus den Augen. Sie wollen konfrontieren, zum Teil provozieren und ziehen alle Blicke und Gedanken auf sich. Sofort stellt sich beim Betrachten ein innerer Dialog mit den Frauen auf den Bildern ein, sofort ist man mittendrin in einem besonderen Erlebnis- und Spannungsfeld. Zu diesem Spannungsfeldern gehören dann die jeweiligen Daseinsentwürfe, die persönlichen Assoziationen, die sich unmittelbar einstellen. Es tauchen eigene Zusammenhänge, Familienzusammenhänge auf, Bezüge zu Gruppen, zur Gesellschaft, zu den Rollen- und den Geschlechterdiskursen und letztlich zum Feminismus, und den Theorien, mit denen sich frau und oder man gerade beschäftigt. 

 

Zoë MacTaggart ist als Ausnahmekünstlerin in gleichem Maße Malerin und Performerin. Indem Sie auch als Burlesque-Künstlerin auftritt und darin auch andere unterweist und animiert, kommt es dadurch zu außergewöhnlichen Inszenierungen. Diese bilden dann ihrerseits wieder die Grundlagen für besondere Posen, die dann in Bilder umgesetzt werden. Durch diese Auftritte als Tänzerin in Verbindung mit Seminaren und Workshops zur Burlesque-Kunst hat Zoë MacTaggart das internationale Netzwerk von der „Dr. Sketchy’s Anti-Art School“ nach Hannover geholt. Dadurch konnte sich in Hannover eine Gegenbewegung zu den sonst „langweiligen“ Aktzeichenkursen bilden. Wem hierzu die Scene aus dem Film: „Werk ohne Autor“ von Florian Henkel von Donnersmark einfällt, weiß, was ich meine.

 

Zoë und das Radio

Zoë MacTaggart moderiert seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Mann Thorben Noß die Musik-Sendung auf Radio Leinehertz 106,5 mit dem Titel: "Wha Gwaan - Reggae & Dancehall mit Frontyard International“. Dancehall ist ein weiterer Hintergrund, der den Subtext zu vielen Bildern von Zoë MacTaggart darstellt. Ebenso eine Studienreise nach Gambia (Westafrika). Diese Hintergründe bilden den Erfahrungszusammenhang, der sich dann in einigen großformatigen Bildern erkennen lässt. Die mit Musik aufgeladenen Kompositionen, ziehen dann die Bildbetrachter in ihren Bann. 

 

Zoë MacTaggart ist eine moderne Netzwerk-Künstler-Performerin, die Zugang zu unterschiedlichen Milieus, Systemen und Subkulturen hat. Dort findet sie ihre Anregungen und Modelle. Und das ist auch ihr Leben. 

 

Um ihren feministischen Ansatz darzustellen, braucht es einen kurzen Ausflug in die Geschichte. In der Geschichte des Feminismus lassen sich zwei große Strömungen ausmachen. Zum einen geht es um einen bürgerlich orientierten Feminismus, der sich vornehmlich um eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung und um besondere Berücksichtigungen feministischerer Anliegen wie z.B. der Einrichtung von Frauenparkplätzen und einer Betonung der „naturgegebenen Rolle“ der Frau als Mutter in der Gesellschaft einsetzt. 

Demgegenüber steht andererseits die Position der postmodernen Frauenbewegung. Diese ist in Kalifornien entstanden und bezieht sich weitestgehend auf das theoretische Genderkonzept von Judith Butler. Sie will mittels Dekonstruktion sowohl soziale als auch biologische Rollenausdifferenzierungen möglichst überwinden und zu einem neuen „ethischen Geschlecht“ kommen. Die Form der Emanzipation soll mit den Mitteln des eigenen Lebens, den eigenen Erfahrungen und den eigenen künstlerischen performativen Möglichkeiten Formen finden. Auf dieser Grundlage sollen sich dann Veränderungen ergeben. Hierzu ist nahezu jedes Mittel recht, ob diese durch den Einsatz von Malerei, Film, Fotografie, Tanz oder anderen Arten der Inszenierung erreicht werden, ist unerheblich. Entscheidend ist, dass Selbsterfahrungen und Selbstverwirklichungen zu Veränderungen beitragen. 

 

Zoë MacTaggart ist fasziniert von den Frauen und ihren Bewegungen, die z.B. durch unterschiedlichste Musik hervorgebracht werden kann. Daraus entstehen zunächst Skizzen, die dann im Atelier zu den großen energiegeladen und farblich explodierenden Gemälden, wie oben beschrieben. 

 

Sie finden nun bei dieser Ausstellung Bilder, die durch das Tanzen und die Aufführung von Burlesque entstanden sind, und eben Tanzbilder mit Darstellungen von Tänzerinnen aus der beschriebenen Dancehall-Szene. Dieses Genre hat sich als Nachfolger des Reggaes aus Jamaika entwickelt, wo Musik und Tanz kulturell eine wesentliche Rolle auch im Alltag spielen. Man darf sich diese Tänze als sehr wild, lebensfroh und energiereich vorstellen. Die sich daraus entwickelnden Tanzfiguren sind einerseits sehr eigenständig und anderseits auch performativ und emanzipativ zu nennen. Darin kommen, nach Ansicht von Zoë MacTaggart, sowohl die geschlechterspezifische Sozialisierung zum Ausdruck, die historisch unbedingt im Zusammenhang mit Kolonialismus und Sklaverei zu sehen ist, als auch die Auseinandersetzung zwischen Männern und Frauen um soziale Macht und Ressourcen. Diese intendierten Auseinandersetzungen werden ebenfalls in dieser Dancehall-Kultur ausgetragen und finden ihren Niederschlag in den großartigen Bildern in dieser Ausstellung.

 

Andere Bilder lassen sich der Kategorie „Charismatische Persönlichkeiten“ zuordnen. So z.B. die Bilder Glimmer Sisters von 2016 und Curtain von 2019, ebenso das Coverbild von der Einladung. 

Auch die charismatische Sängerin Jaqee gehört in diese Rubrik. Sie flüchtete als junges Mädchen mit ihrer Mutter aus Uganda nach Schweden. Wenn sie nicht gerade durch die Welt tourt, lebt sie inzwischen als Sängerin mit ihrer kleinen Familie in Berlin. Dort hat Zoë MacTaggart sie besucht, als Jaqee gerade mit ihrem zweiten Kind hochschwanger war.

Überregionale Aufmerksamkeit wurde Zoë MacTaggart auch durch ihre Arbeit mit sudanesischen Flüchtlingen zuteil. Neben ehrenamtlichem Deutschunterricht fertigte sie auch Zeichnungen des Camplebens und seiner Bewohner 2016 in Hannover an. 

 

Für Zoë MacTaggart sind Begriffe wie Freiheit, Emanzipation, Macht, Glück, Möglichkeiten der Selbst- und Fremddarstellung, Wünsche, Werte und alle Formen der Auseinandersetzung sehr wichtig. Sie zeigt uns in ihren Bildern selbstbewusste, freiheitsliebende Frauen mit einer ausgeprägten Haltung oder Attitüde und stellt diese in den Mittelpunkt all ihrer Arbeiten. 

 

Die Ausstellung trägt den Namen „Dweet“. „Dweet“ meint: „do it“ und zielt auf den Erfahrungsbegriff ab. Kunst als Erfahrung im Sinne von John Dewey, ist für Zoë MacTaggart genau diese Erlebniswelt, die sich in der Umsetzung in ihren Bildern zeigt. „Dweet“ meint genau diesen Prozess. Ungemalte Bilder stellen in diesem Zusammenhang die Antithese von „do it“ im Sinne von „not done“ dar. Nichtgemalte Bilder sind weder ausstellbar, noch betrachtbar und schon gar nicht verkaufbar. 

Der Titel „Dweet“ ist sicher auch wieder mit dem Zoëschen „Augenzwinkern“ zu verstehen. Denn das „Augenzwinkern“ durchzieht ihre gesamten Arbeiten und vielleicht sogar ihr ganzes Leben.

 

Mit diesem Motto möchte ich Sie nun auffordern, sich diese sehr gelungene Ausstellung nochmals anzuschauen. Vielen Dank.

 

(Eröffnungsrede im Kulturforum Land Wursten e.V. in Dorum am 16. Juni 2019) 

Ankündigung der Ausstellung Dweet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordseezeitung, Wurster Nordseeküste / Cuxhaven, "Weibliches in allen Facetten", 14.06.2019, S. 22

 

 

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Objekt

Frohe Pfingsten!

Objects |styrofoam, acrylic, solar LED | 2019

Dweet

EInzelausstellung 16. Juni-7. Juli 2019

Eröffnung: Sonntag, 16. Juni 2019, 11:15 Uhr

Einlass: ab 10:30 Uhr

Begrüßung: Elke Grapenthin 

Einführung: Manfred Bolte

 

Laufzeit 16. Juni bis 7. Juli 2019

Öffnungszeiten: Do - Sa 15-18 Uhr | So 11-18 Uhr

Eintritt: kostenlos

 

Ort: Kulturforum Land Wursten e.V., Poststraße 16, 27639 Dorum / Wurster Nordseeküste

 

 

Am 7. Juli findet um 17 Uhr eine Führung mit der Künstlerin statt.

Ausstellungsansicht Skylarking

Katalog

Zur Ausstellung ist ein kleiner Katalog erschienen.

Frills

Frills 2017 | acrylic on canvas | 50 x 60 cm
Frills 2017 | acrylic on canvas | 50 x 60 cm

Fancy

Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 73 cm
Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 73 cm

Roda

Roda 2019 | acrylic on canvas | 160 x 120 cm
Roda 2019 | acrylic on canvas | 160 x 120 cm

In der Presse (Kehrwieder am Sonntag)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kehrwieder am Sonntag, Kultur, "Portraits im Moment größter Ausgelassenheit", 04./05.05.2019, S. 7

 

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Staar

Staar 2019 | acrylic on canvas | 204 x 84 cm
Staar 2019 | acrylic on canvas | 204 x 84 cm

Festival

big colorful painting
Festival 2019 | acrylic on canvas | 280 x 435 cm

In der Presse (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Artikel in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung "Explosion im Tanzrausch - Zoë MacTaggart erobert Rasselmania" vom 2. Mai 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kultur, "Explosion im Tanzrausch", 02.05.2019, S. 23

 

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Fancy

work in progress by Zoë MacTaggart
work in progress by Zoë MacTaggart

Aufbau Skylarking

Skylarking

Einzelausstellung 2.-19. Mai 2019

Plakat zur Ausstellung Zoë MacTaggart: Skylarking

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 2. Mai 2019, 19 Uhr

Einlass: ab 18 Uhr

Einführung: Michael Stoeber, Kunstkritiker

 

Laufzeit: 2. bis 19. Mai 2019

Öffnungszeiten: Freitags, 16 - 19 Uhr | Samstags & Sonntags, 14 - 19 Uhr

Eintritt: kostenlos

 

Ort: Rasselmania e.V., Bischofskamp 18, 31137 Hildesheim

www.rasselmania.de

Bild des Monats

31. Januar 2019

Laudatio: Stefan Lang

Eröffnung: 31. Januar 2019, 19 Uhr

Ort: Schärling, Burgstraße 2, 31134 Hildesheim

curtain

Curtain 2019 | acrylic on canvas
Curtain 2019 | acrylic on canvas

Fotos von Bildern machen...

Gelb!

Wir können noch nicht nach Hause, es fehlt gelb! GELB!

Details of a work in progress

Heute mal ich blau

An apple a day

Hanni im Atelier

Ich kann nur oben malen, Hanni versucht den Pinsel zu fangen.

Live with art

Live with art

Greetingcard

studio dog Hanni

First day at work!

Studio dog 'Hanni' (Irish Wolfhound puppy). Check her Instagram profile: hanni_the_irish_wolfhound

Weihnachtspost

Die Weihnachtspost ist unterwegs. Wenn ich in diesem Jahr für jemanden noch was tun kann, dann gerne bei mir melden.

‚Easy Skanking‘ 

Noch bis 10. Januar!

 

Ausstellungsdauer: 12.11.2018 - 10.01.2019

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

work in progress

work in progress
work in progress

Portrait

Künstlerin Zoë MacTaggart vor ihrer Installation
Foto: Thorben Noß

ink drawing

untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Aufbau 'Easy Skanking' II

 

Meine Aufbauhelfer haben beim Austarieren des Mobiles feinste Präzisionsarbeit geleistet 👌🏼 Ab Montag in der Schaubude zu sehen!

 

‚Easy Skanking‘ 

12.11.18 - 10.01.19

Ausstellung: 12.11.2018 - 10.01.2019

Adventsglühen: 09.12.2018, 15-18 Uhr

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

 

Grüße aus Hildesheim

Ausstellung 'schräg' in der Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim
Ausstellung 'schräg' in der Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim

Aufbau 'Easy Skanking'

Ein Hoch auf alle helfenden Hände!

Beginning of a new piece

ca. 300 x 400 cm

‚Easy Skanking‘ 

farbenfrohes Detail einer Kunstinstallation
Installationsansicht (Detail)

12.11.18 - 10.01.19

Vom 12.11.18 - 10.01.19 läuft meine Ausstellung ‚Easy Skanking‘ in der Schaubude in Hannover-Döhren.

Am 9.12. lade ich zum ‚Adventsglühen‘ - Interessierte können sich bei einem Glühwein über meine aktuellen Arbeiten informieren.

 

Ausstellung: 12.11.2018 - 10.01.2019

Adventsglühen: 09.12.2018, 15-18 Uhr

Ort: Schaubude, Bernwardstraße 14, 30519 Hannover

 

 

 

schräg

21. Oktober - 18. November 2018 

 

Jahresausstellung des BBK

 

Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim

im Atelier

im Atelier
im Atelier

burlesque drawings

Lieblingsstelle

Noch eine Lieblingsstelle. Detail des Gemäldes ‚Get Jiggy‘
Noch eine Lieblingsstelle. Detail des Gemäldes ‚Get Jiggy‘

Detail

Detail of a painting
Detail of a painting

Tuschezeichnung

untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm
untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Kindheitserinnerung

Als Kind malte ich an einem wunderschönen Bild, als mein Vater kam und begeistert ausrief, was für ein Meisterwerk es doch wäre. Ich war solange stolz, bis ich merkte, dass es der Schmierzettel war, den er da bestaunte...

Tuschezeichnung

Tuschzeichnung einer Tänzerin
untitled 2018 | ink on paper | 15 x 15 cm

Ausstellungsvorbereitungen

Zeichnungen fertig zum rahmen
Ausstellungsvorbereitungen

work in progress

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Finis

Heute bei der Ausstellungseröffnung ‚Finis. Künstler beim Abbau ihrer Ausstellung.‘ von Werner Musterer. 

Lovecats

Auf dem Boden zu malen hat Vor- und Nachteile. Den Katzen gefällt‘s 😹#artistlife #lovecats

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Detail

Detail of a work in progress
Detail of a work in progress

Artistlife

Ab ins Wochenende!
Ab ins Wochenende!

Step by step

Step by step #detail #workinprogress #artiststudio #artcollector #artistlife #art #contemporaryart #artcontemporain #painting #fineart #dancingpeople #jamaica #dancehall
Step by step #detail #workinprogress #artiststudio #artcollector #artistlife #art #contemporaryart #artcontemporain #painting #fineart #dancingpeople #jamaica #dancehall

Installation

Next step

Next step 😊 #workinprogress
Next step 😊 #workinprogress

Feierabend

Feierabend für heute. Jetzt geht‘s ins Leinehertz-Studio. Ab 19 Uhr läuft die Sendung Wha Gwaan, hört mal rein! 
Livestream: https://www.leinehertz.net/player2/

Detail

Im Atelier

Bis die Sonne wieder rauskommt, schließe ich mich im Atelier ein. Also hoffentlich nicht bis nächstes Jahr 😬
Bis die Sonne wieder rauskommt, schließe ich mich im Atelier ein. Also hoffentlich nicht bis nächstes Jahr 😬

Gal a Bubble

Finished! ‚Gal a Bubble‘ 2018 | Acrylic on canvas | 90 x 70 cm
Finished! ‚Gal a Bubble‘ 2018 | Acrylic on canvas | 90 x 70 cm

Noch ein Anfang

New week, new beginning
New week, new beginning

Der Anfang

 

Just started a new piece.

Skank & Rave

großes Gemälde der Künstlerin Zoë MacTaggart
Skank & Rave 2018 | acrylic on canvas | 200 x 400 cm

Fancy

Fancy 2018 | acrylic on canvas | 135 x 75 cm

Katzenjammer

Wenn die Katze nicht zufrieden ist, ist das Bild noch nicht fertig. #artistlife #studiocat

GrünGrünGrün

Heute ist ein grüner Tag. (Absolut subjektives Farbempfinden 😂)

work in progress

work in progress - 2 x 4 m
work in progress - 2 x 4 m

live with art

schwarze Katze vor Gemälde "Patricia" von Zoë MacTaggart
framed painting "Patricia I" (acrylic on canvas | 80 x 80 cm | 2012)

Experimente

drawings! drawings! drawings!

Endlich mal wieder gezeichnet

ink on paper

15 x 15 cm

2018

 

...more drawings >>

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Postkarte Rum-Ba

Es gibt neue Postkarten! 

 

Motiv: RumBa | Acryl auf Leinwand | 100 x 80 cm | 2014

Atelierförderung

Die Ateliergemeinschaft Landwe(h)rk wird auch in diesem Jahr aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung der Stadt Hannover, der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Dr. Christiane Hackerodt Kunst- und Kulturstiftung gefördert.

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